Meditation ist eine wirkungsvolle Technik, die nachweislich den Geist entspannt, die Konzentration steigert und ein Gefühl von Frieden und Harmonie im Leben erzeugt. Das einzige Problem ist, dass manche Menschen während der Meditation ein Zittern oder Beben verspüren. Obwohl dies zunächst beunruhigend wirken mag, ist es bei Meditationsanfängern weit verbreitet. In diesem ausführlichen Artikel werden wir nicht nur die Ursachen dieses Zitterns während der Meditation beleuchten. meditieren aber auch die Bereitstellung von Beispielen aus dem realen Leben zur Lösung des Problems.
Was ist das Zittern während der Meditation?
Der Begriff “Zittern während der Meditation” beschreibt das unwillkürliche Muskelreaktionen Bei manchen Menschen treten während der Meditation Zuckungen auf. Diese können von kaum wahrnehmbar bis hin zu lauten Geräuschen reichen. Sie können nur wenige Minuten oder die gesamte Meditationsdauer andauern. Obwohl sie von manchen als beunruhigend empfunden werden, sind Zuckungen in der Regel harmlos und stehen zudem in engem Zusammenhang mit tieferliegenden physiologischen oder psychologischen Prozessen.
Die Wissenschaft hinter Meditation und dem Körper.
Um die Ursachen des Zitterns zu verstehen, ist es entscheidend, den Zusammenhang zwischen Meditation und dem menschlichen Körper zu beobachten. Während der Meditation gelangt man in einen Zustand tiefer Ruhe und Entspannung, was wiederum die Konzentration erleichtert und jegliche Anspannung abbaut. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Meditation einen direkten Einfluss auf das parasympathische Nervensystem hat, dessen Funktion die Beruhigung und die Steuerung der Verdauung ist.
Beim Meditieren produziert das Gehirn Alpha- und Theta-Wellen, die deutlich langsamer sind, und der Meditierende profitiert von tiefer Entspannung. Gleichzeitig können diese langsamen Entspannungswellen körperliche Reaktionen hervorrufen, wie beispielsweise Muskelzittern.
Häufige Ursachen für Zittern während der Meditation.
1. Freisetzung von Spannungen und Energie.
Eine Hauptursache für das Zittern ist, dass Menschen aufgestaute negative mentale und körperliche Energie freisetzen. Unsere Muskeln speichern Stress, beispielsweise typischerweise die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur.
Mit der Zeit und zunehmender Vertiefung deiner Meditationspraxis entspannt sich dein Körper und kann diese Belastung nach und nach und auf natürliche Weise bewältigen. Dabei wird Energie vom Speicherbereich deines Geistes in andere Körperteile übertragen, wo sie sich allmählich durch Schwingen und Zittern der beteiligten Körperteile oder durch die freigesetzte Energie entlädt.
2. Erweckung der Kundalini-Energie.
Bei manchen Meditationsformen, insbesondere solchen, die auf spirituelles Erwachen abzielen, wie der Kundalini-Meditation, kann Zittern mit dem Aufstieg der Kundalini-Energie in Verbindung gebracht werden. Kundalini gilt als ruhende Energie am unteren Ende der Wirbelsäule. Meditation Wenn dies geschehen ist, kann es erwachen und den Körper durchdringen und körperliche Empfindungen wie Wärmegefühl, Kribbeln oder Zittern hervorrufen.
Obwohl die Kundalini-Energie im Allgemeinen von den Menschen wegen ihres spirituellen Wachstums angestrebt wird, kann ihr plötzliches und unkontrolliertes Auftreten manchmal zu heftigen körperlichen Reaktionen wie Körperzittern führen.
3. Tiefenentspannungsreaktion.
Zittern kann auch auftreten, wenn sich der Körper in einem abnormalen Zustand befindet. tiefer Entspannungszustand. Das Zucken des Körpers kann beim Loslassen der bewussten Kontrolle während der Meditation auftreten. Es ähnelt dem Gefühl, das Menschen kurz vor dem Einschlafen verspüren – dem sogenannten hypnischen Zucken.
Je tiefer der Meditationsprozess, desto größer ist die Chance, in einen erhöhten Entspannungszustand zu gelangen, in dem unwillkürliche Muskelbewegungen häufig auftreten.
4. Neustart des Nervensystems.
Die Wirkung der Meditation auf das autonome Nervensystem, insbesondere die Dämpfung des sympathischen “Kampf-oder-Flucht”-Systems (der beruhigenden Funktion), ist deutlich spürbar. Im Gegensatz zum weiterhin angespannten Nervensystem kalibriert sich das entspannte Nervensystem neu, was unter Umständen zu Zittern führen kann.
5. Übermäßige Aufregung oder Angst.
Beim Start gibt es oft viel Sensibilität oder ängstliche Gedanken. Meditation Auch wenn man versucht, Angstzustände zu reduzieren, kann dies eine Reihe von Körperreaktionen auslösen, da Zittern durch Anspannung verursacht wird. Das Zittern ist in diesem Fall meist auf Überstimulation und nicht auf Entspannung zurückzuführen.
Persönliches Interview mit einem Meditationsexperten.
“Um die Gründe für das Zittern während der Meditation besser zu verstehen, haben wir uns mit Dr. Amanda Ruiz unterhalten, einer Achtsamkeitstrainerin mit über 15 Jahren Erfahrung in diesem Bereich. Hier die Zusammenfassung des Gesprächs:“
F: Warum zittern manche Menschen während der Meditation, und ist das besorgniserregend?
Dr. Ruiz: Es ist kein Grund zur Sorge, sondern ganz natürlich und vertraut. Der Körper vibriert, um Spannungen und Energie abzubauen. Oft erlauben wir uns beim Meditieren, zur Ruhe zu kommen, und unser Körper folgt diesem Impuls und beginnt, den angestauten Druck zu lösen. Bei regelmäßiger Übung lässt dieses Vibrationsgefühl bei den meisten Menschen nach.
F: Wie können Menschen Zittern während der Meditation verhindern oder in den Griff bekommen?
Dr. Ruiz: Das Zittern zu unterdrücken ist keine gute Lösung, im Gegenteil, es ist wichtig, es bewusst wahrzunehmen. Sobald man versucht, es zu stoppen, wird es sogar schlimmer. Stattdessen sollte man Ruhe bewahren, tief durchatmen und die Empfindung achtsam und wertfrei beobachten. Wenn sich der Körper an diese Übung gewöhnt hat, treten die Zitterempfindungen allmählich kaum noch oder gar nicht mehr auf.
Wie geht man mit Zittern während der Meditation um?
Obwohl Zittern während der Meditation ungefährlich ist, kann es dennoch störend sein. Folgende Tipps können helfen, es zu reduzieren:
1. Konzentriere dich auf deinen Atem.
Sich auf den Atem zu konzentrieren, hilft, sich ruhiger und ausgeglichener zu fühlen, was wiederum die Intensität des Zitterns verringert. Atmen Sie langsam und tief ein und üben Sie das verlängerte Ausatmen, um so Ihr parasympathisches Nervensystem zu aktivieren und Ihren Körper zu entspannen.
2. Korrigieren Sie Ihre Körperhaltung.
Ein möglicher Grund für Ihr Zittern könnte sein, dass Sie die Haltung während der Meditation nicht vertragen haben. Achten Sie darauf, mit geradem, aber nicht verspanntem Rücken zu sitzen. Falls Ihnen das Sitzen im Schneidersitz unangenehm ist, meditieren Sie doch einfach auf einem Stuhl oder im Bett. Eine gute Haltung fördert die Durchblutung und trägt außerdem zur Entspannung bei.
3. Bleib präsent und aufmerksam.
Was wäre, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit vom Zittern abwenden und es wie ein distanzierter, aber dennoch neugieriger Beobachter wahrnehmen? Dies ist eine Achtsamkeitsübung. Indem sich der Geist daran gewöhnt, sich allein durch Beobachtung von Anspannung zu befreien – ein grundlegendes Prinzip –, schafft er einen Weg, wie sich der Körper beruhigen kann, was wiederum zum Nachlassen der körperlichen Reaktion führen kann.
4. Beginnen Sie mit kürzeren Sitzungen.
Dieser Tipp könnte besonders hilfreich für dich sein: Wenn du noch nie meditiert hast, solltest du deine ersten Versuche auf wenige Minuten beschränken und die Dauer allmählich steigern. Durch diese kurzen Einheiten kannst du dich an den Beruhigungsprozess gewöhnen und so lernen, ruhig und ohne Zittern stillzusitzen. Mit der Zeit wird sich dein Körper an die Meditation anpassen, und das Zittern wird immer weniger.
Wissenschaftliche Belege für das Zittern während der Meditation.
Die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen bestätigen, dass Meditation körperliche Anzeichen wie Zittern hervorrufen kann. Studien zeigen vor allem, dass Meditation Veränderungen in der Hirnwellendynamik und in der Folge eine Aktivierung des Nervensystems sowie körperliche Veränderungen bewirkt, die sich in Nebenwirkungen wie unkontrollierbaren motorischen Aktionen äußern. Eine 2018 in der Fachzeitschrift „Mindfulness“ veröffentlichte Studie, die die Wirksamkeit des Schwimmens als Entspannungsstrategie gegen Stress untersuchte, berichtete, dass tiefe Entspannungstechniken im Allgemeinen muskulär bedingte Symptome wie Zittern hervorrufen, da sich die Körperbewegungen vom Wachzustand in einen entspannten Zustand verändern.(1)
Fazit.
Auch wenn Zittern während der Meditation ungewöhnlich erscheinen mag, ist es meist ein Zeichen dafür, dass der Körper Spannungen löst oder sie in die neue Übung integriert. Wenn Sie die Ursache Ihres Zitterns erkennen und lernen, sie mit Neugier statt mit Angst zu erforschen, können Sie durch diese Erfahrung nicht nur Ihre Meditation noch wirkungsvoller gestalten, sondern auch inneren Frieden finden.
+1 Quelle
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- Wirksamkeit von progressiver Muskelentspannung, tiefer Atmung und geführter Visualisierung zur Förderung psychologischer und physiologischer Entspannungszustände; https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8272667/
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