Die Menopause markiert nicht nur das Ende des Menstruationszyklus. Sie führt die Frau auch durch eine Übergangsphase, die von anstrengenden mentalen, emotionalen und körperlichen Symptomen geprägt ist und den Alltag stark beeinträchtigen kann. Mediziner und Fitnessexperten betonen immer wieder die Wichtigkeit von körperlicher Aktivität während der Menopause. Gönnen Sie sich Yoga, Übungen für die hintere Oberschenkelmuskulatur, Cardio-Training oder Pilates können diese Symptome lindern und die Wechseljahre erleichtern. Deshalb erklären wir Ihnen heute, wie Sie mit diesen Übungen für den Unterkörper die Wechseljahre erleichtern können.
Häufige Probleme in den Wechseljahren.
Die Menopause bringt für eine Frau eine gewisse Last mit sich. Symptome der Wechseljahre Zu den Wechseljahrsbeschwerden gehören Knochen- und Muskelverlust, unregelmäßiger Schlaf, verlangsamter Stoffwechsel, Gewichtszunahme und plötzliche Appetitveränderungen. Auch Blasenprobleme, Verstopfung und depressive Verstimmungen kommen vor. Während viele Frauen zu Nahrungsergänzungsmitteln oder einer Hormonersatztherapie greifen, setzen andere auf einen veränderten Lebensstil, beispielsweise durch gezieltes Training der unteren Körperhälfte. Regelmäßige Bewegung allein kann zwar Wechseljahresbeschwerden wie Schlafstörungen oder Hitzewallungen nicht vollständig lindern, aber sie kann dennoch helfen. den Übergang erleichtern. Falls Sie sich fragen, wo Sie anfangen sollen, werfen Sie einen Blick auf die unten aufgeführten Trainingsprogramme.
6 Fitnessübungen für den Unterkörper zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden.
1. Krafttraining.

Frauen sind bei Risiko von Osteoporose Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel. Krafttraining hilft, gesunde Knochen und Muskelmasse zu erhalten, was wiederum den Stoffwechsel ankurbelt. Um fit zu bleiben, sollten Sie mindestens 30 Minuten pro Woche Krafttraining absolvieren. Integrieren Sie Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie:
- Übungen für die hintere Oberschenkelmuskulatur
- Kniebeugen
- Liegestütze
- Ausfallschritte
Erhöhen Sie den Widerstand, indem Sie Kurzhanteln oder Kettlebells in Ihr Trainingsprogramm einbauen.
2. Cardio.

Cardio-Übungen Stärken Sie Ihr Herz und halten Sie gleichzeitig Ihr Gewicht im Gleichgewicht. Je mehr Sie schwitzen, desto besser fühlen Sie sich, denn Ausdauertraining setzt Endorphine frei – die Glückshormone, die Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren entgegenwirken. Integrieren Sie täglich Ausdauersportarten wie Joggen, Spazierengehen, Radfahren oder Laufen in Ihren Alltag. Anfänger sollten mit 10 Minuten täglich beginnen und die Dauer langsam steigern. Wer es intensiver mag, kann auch ins Fitnessstudio gehen und auf Laufbändern oder Ergometern trainieren.
3. Yoga und Pilates.

Die meisten Frauen erleben in den Wechseljahren eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule. Daher ist es wichtig, die Gelenke mit weiten, fließenden Bewegungen zu lockern, um die Gelenkgesundheit zu verbessern. Wenn Sie anstrengende Workouts nicht mögen, versuchen Sie es mit Yoga oder Pilates. Diese Sportarten sind sehr effektiv, um die Gelenke geschmeidig zu halten und die Flexibilität zu verbessern.
Pilates ist hervorragend geeignet, um den Beckenboden zu stärken und so die Veränderungen im Vaginalgewebe während der Wechseljahre zu unterstützen. Yoga hingegen hilft, psychische Symptome wie Angstzustände, Depressionen und Reizbarkeit zu lindern. Daher zählt es zu den besten Fitnessaktivitäten für den Unterkörper, um die Wechseljahre angenehmer zu gestalten.
4. Tanzen.

Wenn dich Musik begeistert, warum nicht zu ein paar Hits tanzen und dabei ein bisschen Spaß an der Beinmuskulatur haben? Tanzen ist immer erlaubt, also bau ein kalorienverbrennendes Cardio-Training in deine Tanzroutine ein und hab einfach Spaß!
5. Zumba.

Zumba erfreut sich immer größerer Beliebtheit und begeistert Menschen aller Altersgruppen – und das aus gutem Grund! Diese Aktivität kombiniert Merengue, Salsa und andere mitreißende lateinamerikanische Musik und trainiert die Muskulatur, während sie gleichzeitig die Wechseljahre erleichtert. Bereichern Sie Ihr Tanztraining mit einem Zumba-Kurs und stärken Sie Ihre Beinmuskulatur.
6. Trainingsplan für zu Hause.

Wenn Sie leichte, aber effektive Übungen einem anstrengenden Training vorziehen, probieren Sie doch einfach einen unkomplizierten Trainingsplan für zu Hause aus. Kräftigen, mobilisieren und stabilisieren Sie Ihre Beinmuskulatur mit wenigen einfachen Übungen, die Ihre Beckenbodenmuskulatur und Ihre Körperhaltung verbessern. Gezielte Übungen zur Stärkung von Bauch, Gesäß und Hüfte können Wechseljahresbeschwerden lindern.
Die Bedeutung von Fitness während der Wechseljahre.
Frauen wird empfohlen, sich mindestens 150 Minuten pro Woche körperlich zu betätigen. Ein regelmäßiges Fitnessprogramm bietet zahlreiche Vorteile, darunter:
Gewichtszunahme vorbeugen.
Die Menopause führt zu einem plötzlichen Gewichtszunahme. Fett lagert sich besonders im Bauchbereich ab. Körperliche Aktivität kann helfen, das Gewicht zu kontrollieren und gleichzeitig die Muskelmasse zu erhöhen.
Das Krebsrisiko verringern.
Regelmäßige körperliche Aktivität trägt dazu bei, ein gesundes Gewicht zu halten, was wiederum verringert das Risiko von Gebärmutter-, Brust- und Darmkrebs.
Verbesserte Knochengesundheit.
Das Risiko einer verminderten Knochendichte steigt während der Menopause sprunghaft an. Körperliche Aktivität hilft. Verbesserung der Knochenstärke, wodurch das Risiko von Knochenbrüchen verringert wird.
Andere Krankheiten fernhalten.
Regelmäßige körperliche Aktivität hilft das Risiko verringern anderen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Verbesserung Ihrer mentalen Gesundheit.
Sich körperlich zu betätigen hilft dabei Risikominderung kognitiven Abbau, Stress, Depressionen und Angststörungen.
Fazit.
Die Wechseljahre sind eine Übergangsphase, die unweigerlich mit Beschwerden und Schmerzen einhergeht, und die Symptome können eine Herausforderung darstellen. In solchen Fällen ist es wichtig, motiviert zu bleiben. Setzen Sie sich realistische Ziele bei körperlicher Aktivität und überanstrengen Sie sich nicht. Anstatt gleich einstündige Trainingseinheiten zu absolvieren, beginnen Sie mit 15 Minuten und steigern Sie die Dauer allmählich. Verteilen Sie die Übungen über die Woche und bauen Sie Ihr Programm langsam aus. Nehmen Sie sich für jede Aktivität Zeit zum Aufwärmen und anschließend zum Abkühlen mit Dehnübungen.
+8 Quellen
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- Wechseljahresbeschwerden und deren Behandlung; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4890704/
- Zwölfwöchiges Bewegungstraining und die Lebensqualität von Frauen in den Wechseljahren – klinische Studie; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4828504/
- Primäre Osteoporose bei postmenopausalen Frauen; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5643776/
- Übergewicht in den Wechseljahren – unsere Nachlässigkeit oder eine bedauerliche Unvermeidlichkeit?; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5509974/
- Körperliche Aktivität und Krebs; https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/obesity/physical-activity-fact-sheet
- Bewegung für die Knochengesundheit; https://www.bones.nih.gov/health-info/bone/bone-health/exercise/exercise-your-bone-health
- Tägliche körperliche Aktivität und Typ-2-Diabetes: Ein Überblick; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4914832/
- Bewegung für die psychische Gesundheit; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1470658/
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